Stillen

Meine Stillberatungen in unserer Ordination sind grundsätzlich kostenlos und somit für jeden zugänglich!

(Leitlinien der ÖAFS)

Stillen kann das Schönste und Innigste auf der ganzen Welt sein und für mich ist es erstrebenswert jede Mutter auf ihrem Weg dort hin zu begleiten, wenn sie es selbst wünscht und Unterstützung braucht!

Tatsächlich gibt es nur wenige Gründe, warum eine Frau nicht stillen kann – Laut der Nationalen Stillkommission beginnen 90 Prozent der Mütter mit dem stillen, nach zwei Monaten sind es nur noch 70 Prozent, nach sechs Monaten zwischen 40 und 50 Prozent.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dagegen empfiehlt sechs Monate ausschließlich zu stillen und danach bis zu einem Alter von zwei Jahren Stillen und Beikost zu kombinieren. Wenn gewünscht, kann noch länger gestillt werden. Aber ganz ehrlich? Sobald das Kind anfängt zu quengeln bzw. Schreien als Hunger fehlinterpretiert wird oder sechs Monate alt wird fragen die näheren Angehörigen, wann man denn nun endlich ein Fläschchen gibt, denn dann schläft das Kind endlich mal durch.

Ammenmärchen über das Stillen

1. Das Stillkind schläft nicht durch, wenn man es abstillt und PRE Nahrung gibt.

2. Muttermilch ist und bleibt die wichtigste Nahrungsquelle für Babys im 1. Lebensjahr. Wenn die Mutter nicht stillen kann oder möchte, ist zunächst an Abpumpen, Frauenmilch (über Milchbank) und dann erst an PRE Nahrung zu denken.

3. Nicht immer ist Schreien ein Zeichen von Hunger. An dieser Stelle verweise ich auf die App Baby Ears (Dunstan Babysprache), wo die verschiedenen Schreilaute der Babies erklärt werden.

4. Stillen ist viel mehr als „nur“ Nahrungsaufnahme! Stillen ist Durst stillen, Nähe, Liebe, Bindung und Beruhigung zu gleich!

5. Nur weil ihr Baby ständig am Busen „hängt“, heißt es nicht, dass es zu wenig Nahrung erhält. Babies haben einen natürlichen Saugreflex zur Beruhigung und das typische Clustern an der Brust ist das „Vorbestellen“ von Muttermilch, wenn zum Beispiel ein Entwicklungsschub ansteht und mehr oder eine andere Milchzusammensetzung notwendig ist.

und das Wichtigste:

6. Stillen tut nicht weh und verursacht nur bei falschem Anlegen bzw. verkürztem Zungenbändchen wunde Brustwarzen! Bitte zögern Sie nicht mich zu kontaktieren, wenn ich Sie bei Ihrer Stillbeziehung mit Ihrem Kind unterstützen kann!

Selbstverständlich können Sie mit mir auch über das Abstillen sprechen und Fragen über Beikost und Flaschennahrung klären!